Grube Falkenstein

Falkenstein

Auf dem südwestlichen Teil des Lagerzuges der „Eisernen Hand“ bei Oberscheld wurde Anfang 1958 mit dem Abteufen eines neuen Schachtes begonnen, nachdem zuvor die Bauwürdigkeit des anstehenden Roteisensteinlagers durch Tiefbohrungen nachgewiesen worden war. Neben dem Förderschacht der Grube Falkenstein wurde auch ein Wetterschacht bis zur 350-m-Sohle niedergebracht und Ende 1961 eine untertägige Verbindung zwischen den beiden Schächten hergestellt.

Nach der Stilllegung der Grube Königszug ging die Grube Falkenstein ab April 1968 zum Zwei-Schicht-Betrieb über und hatte in der Zeit von 1968 bis 1971 eine Jahresförderung von jeweils über 140.000 Tonnen. Obwohl das Erz einen Eisengehalt von etwa 40 Prozent hatte, entstanden ab 1971 zunehmende Absatzprobleme, die am 31. August 1973 zur Einstellung der Erzgewinnung führten.