Grube Königszug

Königszug

Als Geburtsstunde der Grube Königszug kann der 30. Juni 1819 gelten; unter diesem Datum legt eine Urkunde fest, dass die vier im Bergfreien liegenden Gruben „Stollenhecke“, „Königszug“ und „Schlitz“ in den Gemarkungen Eibach und Nanzenbach dem nassauischen Fiskus als konsolidierte Grube „Königszug“ verliehen wurden. Die namensgebende Grube wurde allerdings bereits um 1650 betrieben.

In der wechselvollen Geschichte entwickelte sich dieses Bergwerk zur größten Eisenerzgrube in Hessen. Seine höchste Jahresförderung erreichte es 1957 mit 142.249 Tonnen Eisenerz. Nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch die Preußen im Jahre 1866 wurde die Grube von der preußischen Berginspektion Dillenburg verwaltet. 1968 wurde die Förderung von Eisenerz eingestellt.